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Patenterteilung für EIC und PSSM

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass LABOKLIN Inhaberin des Europäischen Patentes EP 2 121 969 "Verfahren zur Feststellung des Vorliegens einer Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM) bei einem Pferd" ist.
Die Patenterteilung erfolgte am 8. März 2012. Die Veröffentlichung der Erteilung erfolgte am 4. April 2012.
Dieses Patent ist unter anderem in den Ländern DE, AT und CH in Kraft.
Daneben ist die Firma LABOKLIN auch Inhaberin des Europäischen Patentes EP 2 132 337 "Verfahren zur Feststellung des Vorliegens oder einer Prädisposition für die Entwicklung eines Exercise Induced Collapse (EIC) bei Hunden", das am 2. November 2011 erteilt worden und unter anderem in den Ländern DE, AT und CH in Kraft ist. Somit besteht ein alleiniges Untersuchungsrecht in Europa für EIC und PSSM.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aufgrund der Patenterteilung zu untersuchende Proben nur noch über LABOKLIN abgewickelt werden können. Wir gehen davon aus, dass von Zuchtverbänden nur noch Ergebnisse anerkannt werden, die rechtlich zuverlässig ermittelt wurden.

11.04.2012

Dry Eye Curly Coat Syndrom

Neben Episodic Falling stellt das Dry Eye Curly Coat Syndrom eine weitere relevante Erbkrankheit beim Cavalier King Charles Spaniel dar.

Symptome treten bereits zum Zeitpunkt der Geburt auf. Betroffene Welpen weisen ein ungewöhnliches Fell (rau und lockig) sowie Symptome einer Keratoconjunctivitis sicca (Binde/Hornhautentzündung aufgrund mangelnder Tränenflüssigkeit) auf. Außerdem erscheinen betroffene Welpen kleiner als ihre Wurfgeschwister. Haarmangel sowie das raue Fell führen zu Kratzen. Veränderungen an der Haut der Fußballen sowie an den Krallen lösen Schmerzen und Lahmheit aus. Auch die Zähne werden in Mitleidenschaft gezogen.
Der nun erhältliche Gentest ermöglicht die Identifizierung der Träger, die aufgrund des autosomal-rezessiven Erbgangs selbst nicht erkranken, jedoch die Anlage weiter vererben können. Bei der Verpaarung zweier Träger können betroffene Welpen fallen.
Bitte beachten Sie: wir bieten eine preislich sehr attraktive Kombiuntersuchung für Dry Eye Curly Coat Syndrom und Episodic Falling an!

06.02.2012

Genetische Rassezuordnung für Katzen und Hunde

Bereits seit mehreren Jahren ist die genetische Rassezuordnung beim Hund ein Routineangebot von LABOKLIN. Nun wurde auch die genetische Rassezuordnung für Katzen etabliert und in die Routinediagnostik überführt.
Anhand eines DNA-Profiles und dessen statistischer Auswertung ist es möglich, eine Zugehörigkeitswahrscheinlichkeit einer Katze zu einer bestimmten Rasse zu ermitteln. Bisher können wir mit dieser Methode folgende Rassen zuordnen: Britisch Kurzhaar, Europäisch Kurzhaar, Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Perser. Das Spektrum wird durch Aufnahme weiterer DNA-Profile von anderen Rassekatzen in die Datenbank laufend erweitert. Diese Methode stellt neben der äußerlichen Begutachtung ein zusätzliches Werkzeug zur Rassebestimmung dar.
Auch die Unterscheidung von Hauskatzen und Wildkatzen nur anhand äußerer Merkmale ist schwierig. Daher hat LABOKLIN dafür einen molekularbiologischen Nachweis entwickelt. So kann anhand einer Haarprobe eindeutig nachgewiesen werden, ob es sich bei dem Tier um Felis catus (Hauskatze) oder Felis silvestris (Wildkatze) handelt. Dies ermöglicht auch Untersuchungen zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland.

23.12.2011

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